Aktion gegen Produktionsverlagerung

Protest der Spreadshirt Beschäftigten gegen die geplante Stilllegung ihres Betriebes

19.01.2016 | Am Dienstag den 19. Januar 2016 rief die IG Metall alle von der geplanten Produktionsstilllegung betroffenen Beschäftigten zur Informationsveranstaltung vor den Unternehmenssitz in Leipzig-Plagwitz zusammen.

Spreadshirt Beschäftigte protestieren gegen die geplante Betriebsstilllegung Foto: Wolfgang Zeyen

Anlass war das zeitgleich stattfindende erste Gespräch zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung, nachdem am 7. Januar die Stilllegungspläne des Unternehmens bekannt gegeben wurden.

„Wir erwarten, dass sich das Management Zeit nimmt, mit uns über die beabsichtigte Verlagerung der Produktion zu beraten, so wie es vom Gesetzgeber vorgesehen ist. Das entspräche auch einer fairen und respektvollen Unternehmenskultur, der sich Spreadshirt schließlich nach außen verschrieben hat.“, sagte Viktor Schille, Betriebsratsvorsitzender der Spreadshirt Manufacturing Deutschland GmbH vor Beginn der Gespräche.

„Es muss einen vernünftigen Ausgleich zwischen der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens einerseits und der Beschäftigungssicherung der Kolleginnen und Kollegen andererseits geben. Eine vollständige Stilllegung und eine damit verbundene Massenentlassung ist schließlich die denkbar schlechteste Lösung für die Beschäftigten und den Wirtschaftsstandort Leipzig.“, fügte Steffen Reißig von der IG Metall Leipzig hinzu.

Das Treffen mit der Geschäftsführung endete ergebnislos und wird am 26. Januar fortgesetzt.

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