thyssenkrupp Aufzüge

Bundesweite Aktion bei thyssenkrupp Aufzüge

04.02.2020 | Nach der großen zentralen Kundgebung der Beschäftigten von thyssenkrupp Aufzüge am 4. Dezember 2019 vor der Konzernzentrale in Essen gab es heute bundesweit an allen Standorten Betriebsversammlungen.

Die Mitarbeiter von thyssenkrupp Aufzüge Leipzig streiten für Standort- und Beschäftigungssicherung

Es geht um die Zukunft der Aufzugssparte des thyssenkrupp-Konzerns. Die Beschäftigten machen mobil um Tarifverträge zu erstreiten, die Standorte und Beschäftigung auch nach einem eventuellen Verkauf sichern. In der Leipziger Betriebsversammlung wurde auch über mögliche Aktionen zur Unterstützung der Tarifverhandlungen diskutiert.

 

Verhandlungen über die Zukunft von thyssenkrupp Elevator gehen in die entscheidende Phase

Betriebsräte und IG Metall fordern Sicherheiten für die Beschäftigten

Am 5. und 6. Februar 2020 findet in Essen die Betriebsräte-Vollkonferenz von thyssenkrupp Elevator (tkE) statt. Im Vorfeld haben heute die Betriebsräte und die IG Metall die Beschäftigten bundesweit - auch bei den tk Elevator-Niederlassung in Leipzig - über den aktuellen Stand der Verhandlungen für eine Fair-/Best-Owner-Vereinbarung informiert. Sollte die Aufzugs- und Fahrtreppensparte nicht an die Börse gebracht, sondern an einen Investor verkauft werden, so muss dieser zuvor einen Tarifvertrag mit der IG Metall abschließen.

 

Am 4. Dezember 2019 hatten rund 2.500 Beschäftigte der bundesweit knapp 5.000 Beschäftigten in Essen für Standort- und Beschäftigungssicherung bei tkE demonstriert. Im Anschluss konnte die IG Metall in Tarifverhandlungen wichtige Eckpunkte zur Zukunftsfähigkeit von tkE erreichen.

So wurde u.a. geklärt, dass

  • die jeweils aktuellen Tarifverträge der M+E-Industrie bzw. bestehende Haustarifverträge weiterhin Anwendung finden
  • bei der Altersversorgung die bisherigen Regelungen weiter gelten
  • Investitionen weiterhin mindestens auf dem Niveau der letzten Jahre getätigt werden. Das gilt auch für den Bereich Forschung und Entwicklung.
  • Ausbildung mindestens auf dem jetzigen Stand fortgeführt wird
  • Regelungen vereinbart werden, um den demographischen und technischen Wandel insbesondere durch Qualifizierung der Beschäftigten zu bewältigen
  • die zuständigen Betriebsräte rechtzeitig bei Prozessveränderungen, insbesondere auch durch Digitalisierung, eingebunden werden.

 

Thomas Arnold, Gewerkschaftssekretär der IG Metall Leipzig: "Die offenen Punkte zur Standort- und Beschäftigungssicherung, zur Absicherung von Betriebsvereinbarungen, zum Sitz der Gesellschaft und zur Mitbestimmung im Aufsichtsrat werden jetzt in Verhandlungen mit den Investoren auf den Tisch kommen. Wir wollen einen Tarifvertrag mit Sicherheiten für Standorte und Beschäftigte. Dafür werden wir kämpfen. Dass die Belegschaft dazu in der Lage ist, hat sie am 4. Dezember gezeigt.“

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