Tarifrunde Kfz-Handwerk 2021

Fotoaktion im Audi Zentrum Leipzig - Jetzt geht's ums Geld

26.05.2021 | Die Vorzeichen der diesjährigen Tarifrunde im Kfz-Handwerk lassen eine schwierige Tarifrunde erahnen. In anderen Kfz-Tarifgebieten verlangten die Arbeit-geber bereits mehrjährige Nullrunden, Kürzung von Zuschlägen und Samstag als Regelarbeitstag.

Fotoaktion Audi Zentrum Leipzig Süd Foto: IG Metall

Auch bei uns war in der Vorver-handlung am 11. Mai viel Widerstand erkennbar, obwohl wir über offene Themen aus der letzten Verhandlungsrunde 2019 gesprochen haben, über die wir uns längst hätten verständigen sollen.

Forderung steht

Unsere Forderung von vier Prozent für 12 Monate ist gut gewählt und berechtigt. Und das wir für die Auszubildenden eine deutlich darüber liegende, überproportionale Anhebung der monatlichen Vergütungen fordern, ist zwingend erforderlich, wenn man dem Fachkräftemangel entgegentreten will. Natürlich haben wir pandemiebedingte Hindernisse und Beeinträch-tigungen, doch die wirtschaftlichen Aussichten sind ausgesprochen erfolgsversprechend: Öffnungsperspektiven, sinkende Infektionszahlen und Impfungen sind sehr konkrete Hoffnungen auf eine rasche Erholung der Wirtschaft. Da sind sich alle Wirtschaftsfachleute einig.

Solide Zahlen bei Kfz

Die harten Zahlen sind ein Beleg für eine solide Entwicklung: Der Umsatz im Kfz-Gewerbe stieg im Jahr 2019 um 4 Prozent auf einen, seit 40 Jahren historischen Bestwert, von rund 186 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite lag branchenüblich bei 1,3 Prozent. 2020 sank der Umsatz nur um 0,5 Prozent. Die Rendite 2020 war auf fast gleichem Niveau.

Mehr Umsatz pro Kopf

Die Spitzenverbände des Handwerks haben festgestellt, dass die Zahl der Beschäftigten sank und der pro Kopf-Umsatz stieg. „Die Beschäftigten haben unter schwierigen Bedingungen diese Leistung erbracht. Sie haben großzügig ihre Arbeitszeitkonten eingebracht und manchmal auch in Kurzarbeit gesteckt. In den Betrieben konnten so die Erträge auf nahezu gleichem Niveau gehalten werden. Das sind sehr gewichtige Gründe für eine faire Teilhabe der Beschäftigten“, sagte Bodo Grzonka, Handwerkssekretär und Verhandlungsführer der IG Metall.
Das Kfz-Handwerk steht mitten in einem Umbruch. Jetzt sind gut bezahlte und motivierte Beschäftigte wichtiger denn je! Für junge Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ist der Kfz-Mechatroniker ein Beruf von vielen. Der beschworene Fachkräftemangel ist deshalb hausgemacht. 2,5 Prozent weniger Ausbildungsplätze im letzten Jahr ist eine schlechte Bilanz.
Das sollten wir ändern!

 

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