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Veranstaltung "Ausbildung geschafft - was nun?"

14.09.2018 | Die Ausbildung ist geschafft. Jetzt geht’s zum Arbeiten in den Betrieb, um das Gelernte anzuwenden. Doch was ist, wenn ich merke, dass ich noch Lust zum Weiterlernen habe? Dass für mich ein Meister oder doch ein Studium in Frage kommen könnte? Und wie kann ich das alles finanzieren?

Foto: IG Metall Leipzig

Dazu hat die IG Metall Leipzig am 13. September 2018 eine Weiterbildungsberatung unter dem Motto „Ausbildung geschafft – was nun?“ veranstaltet. Eingeladen wurden junge Mitglieder und Weiterbildungsexpert*innen.

Zu Beginn verschaffte Frank Gerdes - beim IG Metall-Vorstand zuständig für Aus- und Weiterbildung -, einen Überblick über die Möglichkeiten: Welcher Abschluss ist auf welchem Niveau? Und woher weiß ich, welche Weiterbildung mir am meisten nützt? „Tauscht euch aus, vernetzt euch“, rät er den Teilnehmenden. Fragt eure Kolleg*innen, wie und wo sie sich fortgebildet haben, und was ihnen genützt hat.

IG-Metall-Mitglied Alexander Humplott erzählte von seinem eigenen Werdegang: Er hatte sich für eine Weiterbildungsakademie entschieden, um seinen technischen Fachwirt zu machen. Wenig freie Zeit habe er in der Fortbildung gehabt, viel Planung habe dazugehört: Wie kann ich mich freistellen lassen? Wie bezahle ich alles? Doch intensiv für wenige Monate zu lernen, hatte auch Vorteile: „Wenn man auf Pauschalreisen steht und nicht auf Rucksackurlaub, dann ist die Schule das Richtige“. Vieles werde für einen geregelt. Aus heutiger Sicht wäre es allerdings besser gewesen, sich mit anderen beim Lernen zusammenzutun. Es hilft, sich gegenseitig zu motivieren.

Kann ich auch ohne Abitur studieren? Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? Jedes Bundesland und jede Hochschule hätten eigene Aufnahmekriterien, berichteten Heike Feser und Nadine Hofmann von der Agentur für Arbeit Leipzig. Um die ideale Hochschule und den besten Studiengang für sich zu finden, seien persönliche Gespräche am geeignetsten.

Von ihren Erfahrungen mit dem Studium und einem Stipendium erzählte Beate Krämer, Stipendiatin des Studienförderungs-, Mitbestimmungs- und Forschungsnetzwerks des DGB, der Hans-Böckler-Stiftung (HBS). Wer wird gefördert? Welche Mitbestimmungsmöglichkeiten gibt es in der Stiftung? Welche Unterstützung erfahren die Stipendiat*innen durch die Stiftung? Die HBS stehe für Bildungs- und Chancengleichheit, viele Studierende aus der Arbeiter*innenklasse werden gefördert, viele haben schon Berufserfahrung. Krämer versicherte den Teilnehmenden: „Wenn du in der Vorlesung sitzt, weißt du, wie der Hase auf Arbeit läuft“. Das sei ein Vorteil gegenüber Studierenden ohne Berufserfahrung.

Der Jugendsekretär der IG Metall Leipzig, Steffen Reißig, beendete die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung in den Tarifvertrag „Bildung“. Der biete verschiedene Möglichkeiten der Fortbildung, ohne die Erwerbstätigkeit vollkommen aufgeben zu müssen. Beratung biete die IG Metall.

Nach der Veranstaltung war Zeit, um den Referierenden Fragen zu stellen, auch zu deren Werdegang. So soll es sein: Sich mit andere austauschen und die ersten Netzwerke knüpfen.

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