Tarifverhandlungen bei STERNAUTO

Keinen Gang rückwärts! Premium geht nur mit Premium Tarif!

12.06.2026 | Die Tarifverhandlungen zum Manteltarifvertrag gehen bei STERNAUTO am 15. und 16. Juni in die entscheidende Phase. Beschäftigte organisieren sich in der IG Metall und machen Druck für gute Arbeitsbedingungen!

STERNAUTO Niederlassung Torgauer Str. Bild: IG Metall

STERNAUTO Niederlassung Torgauer Str. Bild: IG Metall

STERNAUTO Niederlassung Richard-Lehmann-Str. Bild: IG Metall

Mit einer Aktiven Mittagspause und einer Unterschriftenaktion am 9. und 11. Juni haben die Beschäftigten bei STERNAUTO in Leipzig ein deutliches Zeichen gesetzt: Pläne der Geschäftsführung, die tariflichen Arbeitsbedingungen zu verschlechtern, werden nicht akzeptiert.

Wer in einem Premium-Autohaus arbeitet, braucht auch tarifliche Premium-Arbeitsbedingungen. Dazu gehören eine verlässliche Absicherung im Alter, eine Absenkung der Wochenarbeitszeit mit Entgeltausgleich, faire Übergänge in die Rente, ein Mitgliederbonus für Metallerinnen und Metaller sowie eine vom Arbeitgeber finanzierte Gesundheitsvorsorge. Die hohe Beteiligung an den Aktionen zeigt: Die Belegschaft steht geschlossen für diese Ziele ein.

Ähnliche Aktionen fanden zeitgleich auch in weiteren Niederlassungen der STERNAUTO‑Gruppe statt.

Hintergrund:

Auslöser der aktuellen Tarifverhandlungen ist die Fusion der STERNAUTO Potsdam GmbH, bislang gebunden an einen Haustarifvertrag, mit der STERNAUTO GmbH, die den jeweiligen Flächentarifverträgen unterliegt. Nach der Fusion greift rechtlich der speziellere Haustarifvertrag aus Potsdam für alle STERNAUTO‑Niederlassungen. Dieser sieht schlechtere Arbeitsbedingungen vor als die geltenden Flächentarifverträge.

Die Beschäftigten fordern daher klar: Keine Absenkung von Tarifstandards! Stattdessen faire und zukunftssichere Regelungen für alle.

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