Industriedienstleiser bei Porsche

Clavey-Beschäftigte fordern gerechten und angemessenen Sozialplan

11.06.2026 | Seit einigen Jahren war Clavey als Dienstleister im Leipziger Porsche-Werk über einen Werkvertrag aktiv, der nicht weiter verlängert wurde. Rund 30 Beschäftigte verlieren deshalb zum 30. Juni 2026 ihren Arbeitsplatz.

Foto: IG Metall

Die aktuellen Verhandlungen zwischen der Geschäftsführung und dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan verlaufen äußerst schwierig. Aus Sicht der Beschäftigten kann dabei kaum von einem echten Interessenausgleich gesprochen werden, da der Arbeitgeber bereits Kündigungen ausgesprochen hat, bevor eine Einigung erzielt werden konnte.

Besonders kritisch sehen die Kolleginnen und Kollegen den derzeit vorliegenden Entwurf des Sozialplans. Dieser wird von vielen als unzureichend und respektlos empfunden und spiegelt weder die langjährige Leistung noch das Engagement der Belegschaft angemessen wider.

Daher fordern die Beschäftigten von Clavey den Arbeitgeber nachdrücklich auf, einen Sozialplan vorzulegen, der sowohl gerecht als auch gesetzeskonform ist. Die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre muss dabei angemessen berücksichtigt und gewürdigt werden.

Bereits bei der Gründung des Betriebsrates im Jahr 2022 am Standort Leipzig kam es zu unnötigen Hürden und Verzögerungen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Rechte der Beschäftigten ernst genommen und faire sowie tragfähige Lösungen gefunden werden.

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