TARIFRUNDE 2018

Gemeinsame Strategie der Kontraktlogistiker

30.04.2018 | Betriebsräte und Aktive aus Kontraktlogistikunternehmen trafen sich in Leipzig, um eine gemeinsame Strategie zu besprechen. Was sie eint: Sie alle stehen derzeit in Tarifauseinandersetzungen, und sie alle wollen die wertgleiche Übernahme des Tarifabschlusses für die Metall- und Elektroindustrie. Das strategische Vorgehen kann nur ein gemeinsames sein. An der Stelle herrschte am Samstag Klarheit.

In Leipzig kamen Metallerinnen und Metaller aus Kontraktlogistikunternehmen zusammen, um sich abzustimmen. Acht Betriebe betrifft die laufende Tarifrunde. Die Beschäftigten und ihre IG Metall fordern die wertgleiche Übernahme des Metall-und Elektroabschlusses. Das heißt, ein Ergebnnis kann von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein, weil die Betriebe auch vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen stehen. Aber die Gesamtzahl muss stimmen. Die IG Metall hat für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie mit ihren Mitgliedern einen Abschluss mit einem Gesamtvolumen von rund acht Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten erstritten. Dieser Tarifabschluss enthält eine Entgeltsteigerung, tarifliches Zusatzgeld, das auch in zusätzliche freie Tage umgewandelt werden kann.

Die Kontraktlogistiker informierten sich beim Treffen in Leipzig am Samstag über die Details dieses neuen Tarifabschlusses. Außerdem berichteten sie vom jeweils aktuellen Stand in ihren Unternehmen und besprachen eine gemeinsame Strategie.

Bei einigen der steht der zweite Verhandlungstermin kurz bevor, andere befinden sich in der Sondierung - stehen also noch vor dem ersten Termin. Klar ist aber, dass die Beschäftigten an einem Strang ziehen und strategisch gemeinsam vorgehen. Denn einerseits sollen Tarifabschlüsse auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sein, andererseits können die Konktraktlogistiker gemeinsam den nötigen Druck aufbauen, um einen guten Abschluss durchzusetzen. Sollte die IG Metall nicht am Verhandlungstisch zu einem Ergebnis mit den Arbeitgebern gelangen, sei bereits ein Konfliktszenario vorbereitet, hatte die IG Metall vor einigen Tagen mitgeteilt. Das würde sowohl die Logistikunternehmen als auch potenziell die Werke von Porsche und BMW in Leipzig betreffen. jme

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